Unser Bericht aus Ostfriesland
Auch dieses Jahr ist die Arbeitsgemeinschaft 60+ der SPD mit 39 Teilnehmern, wieder
nach Aurich ins „Europahaus“ gefahren. Wie jedes Jahr war es eine fröhliche Gruppe, die
auch diese Frei- und Bildungszeit genießen wollte. Wie schon in den Vorjahren, wurde die
Reise von Giny Marquardt organisiert und von und Angelika Heinich und Birgit
Arends vom „Europahaus“ geleitet. Das Programm war sehr anspruchsvoll und
begann am ersten Tag mit einer Kanalfahrt in Greetsiel. Anschließend gab es
Fischbrötchen. Es war dann noch genug Zeit für ein Bummel durch Greetsiel.
Am nächsten Tag ging es mit der Fähre nach Norderney Dort besuchte die Gruppe das
Badmuseum. Ja, so etwas gibt es auch. Danach machten Einige eine Strandwanderung
und Andere erkundeten die Insel.
Am Mittwoch ging es dann mit dem Rad und mit einem Kleinbus für die Nichtradler zum
Fehnmuseum Eiland mit Führung in Großefehn. Das Fehnmuseum zeigt die Entstehung
der Fehnkultur, von der Hochmoorgräberei zu einen Zentrum der Segelschiffahrt im 19.
Jahrhundert. Dann ging es weiter zum „ Café im Park“ Dort bekamen alle leckeren Kuchen
mit Tee und Kaffee.
Donnerstags ging es nach Wittmund. Die Führung durch die Peldemühle erklärte uns, wie
Windmühlen schon vor mehr als hundert Jahren die Windenergie genutzt wurde.
Nach einen Bummel durch Wittmund mit anschließenden Besuch des Flieger- und
Zeppelinmuseums stand der Besuch der zum Museum gehörigen Original
OstfriesischenTeestube auf dem Programm. Dort gab es Tee und Krinstuut
(ostfriesisches Rosinenbrot).
Am Freitag konnte jeder machen wozu er Lust hatte. Z.B. Radfahren, oder mit dem
Urlauberbus nach Emden oder Leer. Abends war im Europahaus Kultur angesagt. Vorab
ein kleines Solokonzert mit K.D.George und seiner Klarinette. Danach Chansons aus den
zwanziger Jahren mit Angelika Heinich und Martin Meyer am Klavier.
Alle waren beeindruckt und haben es genossen.
Samstag gab es jede Menge Freizeit in Aurich und Umgebung.
Mittags ging es dann nach Varel zum Schrottkünstler Diedel Klöver. Aus scheinbar
wertlosem Material, Eisen und Schrott, schweißt er lebensgroße Tierfiguren. z.B. aus
Zündkerzen einen Eisbären, aus Fahrradketten die Mähne eines Löwen und Vieles mehr.
Auch das war ein ganz besonderes Kunsterlebnis.
Im Europahaus wurde abends beim traditionellen Abschied mit Grill und nicht nur
anregenden Getränken diskutiert und philosophiert. Sonntag nach dem Frühstück
bedankten wir uns bei der Belegschaft des Europahauses für die hervorragende Betreuung und
wie immer genußvoll und einfach nur schön.
Das im nächsten Jahr wieder die Reise nach Aurich auf der Agenda steht, freute
